| Geboren | 1748 (Paris) |
| Gestorben | 1825 (Brüssel) |
| Nationalität | Frankreich |
| Epochen | Klassizismus |
| Genre | Historienmalerei, Porträt, Allegorie, Landschaft, Religiöse Kunst |
| Beruf | Maler, Politiker, Architekturzeichner |
| Familie | Vater: Louis Maurice David Mutter: Marie-Geneviève Buron Ehepartner/in: Charlotte David Kind: Charles-Louis Jules David, Laure Émilie Félicité David, Eugène David, Pauline Jeanne David |
| Lehrer | Joseph-Marie Vien |
| Schüler | François-Édouard Picot, Henri François Riesener, Christoffer Wilhelm Eckersberg, Johan Ludwig Lund, Léopold Robert, Jean-Baptiste Isabey, François Gérard, José de Madrazo y Agudo, Antoine-Jean Gros, Jean-Baptiste Wicar, Juan Antonio de Ribera, François-Marius Granet, Nanine Vallain, Constance Marie Charpentier, Benjamin de Rolland, Jean-Auguste-Dominique Ingres, Eberhard von Wächter, Georges Devillers, Jean-Baptiste Collet, Albert Paul Bourgeois, Jean Biard, Jean-Claude Rumeau, Alexandre Abel de Pujol, Édouard Liénard, François Souchon, Bertaud, Louis Prot, Adèle Kindt, Antoine Alexandre Morel, Joachim Sotta, Michel Martin Drolling, Julie Hugo, Pierre Jean David d’Angers, Ludwig Wilhelm Wichmann |
| Mitgliedschaften | Académie royale de peinture et de sculpture, Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften, Académie des beaux-arts |
| Bekannte Werke | Der Tod des Sokrates (1787), Der Schwur der Horatier (1784), Der Tod des Marat (1793), Le Sacre de Napoléon (1807), The Intervention of the Sabine Women (1799) |
| Museen | Art Institute of Chicago, Metropolitan Museum of Art, J. Paul Getty Museum, Nationalmuseum Schweden, Belvedere (Oesterreichische Galerie) |
Der französische Maler Jacques-Louis David ist vor allem durch eine Reihe klassizistischer Historien-Gemälde berühmt geworden. Als jakobinisches Mitglied im Nationalkonvent und im Sicherheitsausschuss war er während der Französischen Revolution prominenter Akteur auf politischer Bühne. Zu seinen gemalten Kommentaren dieser Umbruchszeit gehörten vor allem „Die Ermordung des Marat“ (1793). Später wurde David zum Verklärer der Kaiserzeit mit Werken wie „Krönung Napoleons I.“ (1806).
Mit David wird von Kunsthistorikern aber insbesondere der Durchbruch des Klassizismus in der Malerei verbunden. 1785 wurde Davids Ölgemälde „Der Schwur der Horatier“ (1784) mit enormen Erfolg der Öffentlichkeit vorgestellt. Das im deutlichen Gegensatz zur Verspieltheit der bis dahin dominierenden Rokoko-Malerei Entschlossenheit und Handlungswille propagierende Bild stellt eine pathetische Szene aus der römischen Frühgeschichte dar: Die drei Brüder der Horatier-Familie sollen in einem Stellvertreter-Kampf auf Leben und Tod für Rom gegen Alba Longa antreten. Vor dem Kampf nimmt der Vater seinen Söhnen den Waffenschwur ab und hält ihre Schwerter. Im Kontrast zu dieser von Energie und Kampfesspannung bestimmten Vierer-Gruppe hat David in Trauer kauernde Frauen gesetzt. Ein dunkler Hintergrund und antike Arkadenelemente vervollständigen die Bildkomposition. In das heute eher steif wirkende Bild wurde von Zeitgenossen Davids im Nachhinein die Aufforderung zur Revolution hineinspekuliert.
Der als Revolutionär verfemte Maler wurde nach 1815 von der Restauration aus Frankreich vertrieben. Er starb 1825 im Alter von 77 Jahren im Brüsseler Exil.
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| Geboren | 1748 (Paris) |
| Gestorben | 1825 (Brüssel) |
| Nationalität | Frankreich |
| Epochen | Klassizismus |
| Genre | Historienmalerei, Porträt, Allegorie, Landschaft, Religiöse Kunst |
| Beruf | Maler, Politiker, Architekturzeichner |
| Familie | Vater: Louis Maurice David Mutter: Marie-Geneviève Buron Ehepartner/in: Charlotte David Kind: Charles-Louis Jules David, Laure Émilie Félicité David, Eugène David, Pauline Jeanne David |
| Lehrer | Joseph-Marie Vien |
| Schüler | François-Édouard Picot, Henri François Riesener, Christoffer Wilhelm Eckersberg, Johan Ludwig Lund, Léopold Robert, Jean-Baptiste Isabey, François Gérard, José de Madrazo y Agudo, Antoine-Jean Gros, Jean-Baptiste Wicar, Juan Antonio de Ribera, François-Marius Granet, Nanine Vallain, Constance Marie Charpentier, Benjamin de Rolland, Jean-Auguste-Dominique Ingres, Eberhard von Wächter, Georges Devillers, Jean-Baptiste Collet, Albert Paul Bourgeois, Jean Biard, Jean-Claude Rumeau, Alexandre Abel de Pujol, Édouard Liénard, François Souchon, Bertaud, Louis Prot, Adèle Kindt, Antoine Alexandre Morel, Joachim Sotta, Michel Martin Drolling, Julie Hugo, Pierre Jean David d’Angers, Ludwig Wilhelm Wichmann |
| Mitgliedschaften | Académie royale de peinture et de sculpture, Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften, Académie des beaux-arts |
| Bekannte Werke | Der Tod des Sokrates (1787), Der Schwur der Horatier (1784), Der Tod des Marat (1793), Le Sacre de Napoléon (1807), The Intervention of the Sabine Women (1799) |
| Museen | Art Institute of Chicago, Metropolitan Museum of Art, J. Paul Getty Museum, Nationalmuseum Schweden, Belvedere (Oesterreichische Galerie) |
Der französische Maler Jacques-Louis David ist vor allem durch eine Reihe klassizistischer Historien-Gemälde berühmt geworden. Als jakobinisches Mitglied im Nationalkonvent und im Sicherheitsausschuss war er während der Französischen Revolution prominenter Akteur auf politischer Bühne. Zu seinen gemalten Kommentaren dieser Umbruchszeit gehörten vor allem „Die Ermordung des Marat“ (1793). Später wurde David zum Verklärer der Kaiserzeit mit Werken wie „Krönung Napoleons I.“ (1806).
Mit David wird von Kunsthistorikern aber insbesondere der Durchbruch des Klassizismus in der Malerei verbunden. 1785 wurde Davids Ölgemälde „Der Schwur der Horatier“ (1784) mit enormen Erfolg der Öffentlichkeit vorgestellt. Das im deutlichen Gegensatz zur Verspieltheit der bis dahin dominierenden Rokoko-Malerei Entschlossenheit und Handlungswille propagierende Bild stellt eine pathetische Szene aus der römischen Frühgeschichte dar: Die drei Brüder der Horatier-Familie sollen in einem Stellvertreter-Kampf auf Leben und Tod für Rom gegen Alba Longa antreten. Vor dem Kampf nimmt der Vater seinen Söhnen den Waffenschwur ab und hält ihre Schwerter. Im Kontrast zu dieser von Energie und Kampfesspannung bestimmten Vierer-Gruppe hat David in Trauer kauernde Frauen gesetzt. Ein dunkler Hintergrund und antike Arkadenelemente vervollständigen die Bildkomposition. In das heute eher steif wirkende Bild wurde von Zeitgenossen Davids im Nachhinein die Aufforderung zur Revolution hineinspekuliert.
Der als Revolutionär verfemte Maler wurde nach 1815 von der Restauration aus Frankreich vertrieben. Er starb 1825 im Alter von 77 Jahren im Brüsseler Exil.