| Geboren | 3. September 1734 (Derby) |
| Gestorben | 29. August 1797 (Derby) im Alter von 62 Jahren |
| Nationalität | Vereinigtes Königreich |
| Genre | Porträt |
| Beruf | Maler, Landschaftsmaler, Porträtmaler, Architekturzeichner |
| Familie | Vater: John Wright Mutter: Hannah Brookes Ehepartner/in: Ann Swift Kind: Joseph Wright, Anna Romana Wright, Harriet Wright, Rev. Joseph Wright, Maria Wright, John Wright Geschwister: Richard Wright, Hannah Wright, Anne Elizabeth Wright, John Wright |
| Lehrer | Thomas Hudson |
| Beeinflusst von | Gerrit van Honthorst, Rembrandt |
| Mitgliedschaften | Royal Academy of Arts |
| Bekannte Werke | Ein Philosoph hält einen Vortrag über das Planetensystem (1766), Das Experiment mit dem Vogel in der Luftpumpe (1768), Der Alchemist entdeckt Phosphor (1771), Indianische Witwe (1783), Romeo and Juliet: the Tomb Scene (1790) |
| Museen | Art Institute of Chicago, Yale Center for British Art |
Joseph Wright of Derby wurde hineingeboren in das Zeitalter der beginnenden industriellen Revolution. Eng verbunden mit seiner Heimatstadt Derby entwickelte er früh sein Interesse für Naturwissenschaften. Seine ersten Schritte als Maler unternahm Wright in seiner Lehre bei einem Porträtmaler. Er nahm sich den Stil seines Lehrherren mit mäßigem Erfolg an. Profitable Aufträge blieben aus.
Joseph Wright of Derby änderte seinen Stil und ließ seine Liebe zu den naturwissenschaftlichen Entdeckungen seiner Zeit in die Gemälde einfließen. Wright schuf das erste Gemälde der industriellen Revolution mit dem Werk Das Experiment mit dem Vogel in der Luftpumpe. Gleichzeit kreierte er eine Reihe mit Darstellungen von kerzenbeleuchteten Personen im Mittelpunkt des Bildes. Diese Darstellungsweise war neu und der Künstler erhielt die lang ersehnte Aufmerksamkeit. Noch einen Schritt weiter ging Derby mit der Positionierung von wissenschaftlichen Apparaturen als Mittelpunkt seiner Arbeit.
Er nahm sich der Stilrichtung der Hell-Dunkel-Malerei an, die bereits in die niederländische Malerei Einzug gehalten hatte und experimentierte mit künstlichen Lichtquellen. Das Können Landschaften auf realistische Weise im Spiel des Lichts abzubilden stellte Joseph Wright mit Höhle am Abend unter Beweis. Erneute Versuche des Porträtierens scheiterten an seiner realistischen Darstellungsweise, diese war vom Auftraggeber häufig nicht gewünscht.
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| Geboren | 3. September 1734 (Derby) |
| Gestorben | 29. August 1797 (Derby) im Alter von 62 Jahren |
| Nationalität | Vereinigtes Königreich |
| Genre | Porträt |
| Beruf | Maler, Landschaftsmaler, Porträtmaler, Architekturzeichner |
| Familie | Vater: John Wright Mutter: Hannah Brookes Ehepartner/in: Ann Swift Kind: Joseph Wright, Anna Romana Wright, Harriet Wright, Rev. Joseph Wright, Maria Wright, John Wright Geschwister: Richard Wright, Hannah Wright, Anne Elizabeth Wright, John Wright |
| Lehrer | Thomas Hudson |
| Beeinflusst von | Gerrit van Honthorst, Rembrandt |
| Mitgliedschaften | Royal Academy of Arts |
| Bekannte Werke | Ein Philosoph hält einen Vortrag über das Planetensystem (1766), Das Experiment mit dem Vogel in der Luftpumpe (1768), Der Alchemist entdeckt Phosphor (1771), Indianische Witwe (1783), Romeo and Juliet: the Tomb Scene (1790) |
| Museen | Art Institute of Chicago, Yale Center for British Art |
Joseph Wright of Derby wurde hineingeboren in das Zeitalter der beginnenden industriellen Revolution. Eng verbunden mit seiner Heimatstadt Derby entwickelte er früh sein Interesse für Naturwissenschaften. Seine ersten Schritte als Maler unternahm Wright in seiner Lehre bei einem Porträtmaler. Er nahm sich den Stil seines Lehrherren mit mäßigem Erfolg an. Profitable Aufträge blieben aus.
Joseph Wright of Derby änderte seinen Stil und ließ seine Liebe zu den naturwissenschaftlichen Entdeckungen seiner Zeit in die Gemälde einfließen. Wright schuf das erste Gemälde der industriellen Revolution mit dem Werk Das Experiment mit dem Vogel in der Luftpumpe. Gleichzeit kreierte er eine Reihe mit Darstellungen von kerzenbeleuchteten Personen im Mittelpunkt des Bildes. Diese Darstellungsweise war neu und der Künstler erhielt die lang ersehnte Aufmerksamkeit. Noch einen Schritt weiter ging Derby mit der Positionierung von wissenschaftlichen Apparaturen als Mittelpunkt seiner Arbeit.
Er nahm sich der Stilrichtung der Hell-Dunkel-Malerei an, die bereits in die niederländische Malerei Einzug gehalten hatte und experimentierte mit künstlichen Lichtquellen. Das Können Landschaften auf realistische Weise im Spiel des Lichts abzubilden stellte Joseph Wright mit Höhle am Abend unter Beweis. Erneute Versuche des Porträtierens scheiterten an seiner realistischen Darstellungsweise, diese war vom Auftraggeber häufig nicht gewünscht.