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Kurt Schwitters
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Kurt Schwitters

Deutschland · 1887–1948 · Konstruktivismus, De Stijl, Dadaismus · 334 Werke gefunden
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Kurt Schwitters
1887–1948
Geboren 20. Juni 1887 (Hannover)
Gestorben 8. Januar 1948 (Kendal) im Alter von 60 Jahren
Nationalität Deutschland
Epochen Konstruktivismus, De Stijl, Dadaismus
Beruf Maler, Bildhauer, Grafikdesigner, Schriftsteller, Dichter, Designer, Fotograf, Grafiker, Zeichner
Familie
Vater: Eduard Hermann Schwitters
Ehepartner/in: Helma Schwitters
Kind: Ernst Schwitters
Lehrer Carl Bantzer, Emanuel Hegenbarth
Beeinflusst von De Stijl
Bekannte Werke Plastische merzzeichnung, Merzbild 21 b, Das Haar-Nabelbild (1920), Milk Flower (1947), MERZ 1926,8 (1926), Ohne Titel (Schwarze Merzzeichnung) (1925)
Kurt Schwitters

Kurt Schwitters

   

Der Dadaismus war eine kurze und intensive Bewegung in der Kunst des jungen 20. Jahrhunderts. Unter den Eindrücken des 1. Weltkriegs formatierte sich eine künstlerische Szene, die sich sowohl gegen den Krieg voller Grauen als auch gegen den Werteverlust der Gesellschaft aussprach. Der Krieg brachte ein Schrecken nach Europa, der bis dahin nicht vorstellbar war. Die Künstler des Dadaismus waren laut. Vorbei waren die Zeiten, in denen die Kunst als Ausdruck galt. Dadaismus wollten Provozieren und nutzen dafür alle Mittel, die ihnen zur Verfügung standen. Die Collage war das Element, das der bildenden Kunst entnommen wurde. Diese Gestaltungsform kam den Dadaisten entgegen. Etwas Konventionelles zu zerstören und daraus etwas Neues, oft ohne Sinn daraus zu gestalten.

Kurt Schwitters ist mit seinen ersten Schritten in der Kunst den konservativen Wegen gefolgt. Nach Abschluss seines Kunststudiums in Dresden wird er zum Kriegsdienst eingezogen. Schwitters leidet an Epilepsie und nimmt das Kriegsgeschehen von einer äußeren Position wahr. Seine Eindrücke reichen aus, um sich nach einer viermonatigen Dienstzeit dem Dadaismus zuzuwenden. Aus zufällig gefundenen Abfällen und dem Inhalt von Papierkörben erstellt Schwitters seine ersten Collagen. Schwitters gründet in seiner Heimatstadt Hannover eine Künstlergruppierung. Er nennt die Gruppe „Merz“, angelehnt an den Namen einer Bank. Er zeigt damit seine Ablehnung an den gesellschaftlichen Wandel und den Kapitalismus. Kurt Schwitters fertigt die sogenannten „Merz-Bilder“ an. Eine Reihe von Collagen mit wiederkehrenden Figuren. Figuren, mit denen sich Schwitters gefühlsmäßig verbunden sieht. Die Komposition der Collagen ist vermutlich ohne die sachlichen Aspekte der Kunstsprache erstellt. Der Begriff der Merzkunst wird geprägt. Schwitters Interpretation des Begriffs war: »Kaputt war sowieso alles, und es galt, aus den Scherben Neues zu bauen. Das aber ist MERZ.« Eine Kunst, die vorbehaltlos sein sollte und dem Künstler die größtmögliche Freiheit an Ausdrucksmitteln in die Hand gab. Merzkunst ist abstrakt und überschreitet die Grenzen der bekannten Medien. Schwitters sah seine Collagen als eine Wiedergeburt der unbeachteten und wertlosen Dinge.

Kurt Schwitters nutzte alle ihm zur Verfügung stehenden Ausdrucksformen. Ein Gedichtband unter dem Namen „Anna Blume“ wird zu seinem Kennzeichen. Es ist fast ein Wasserzeichen, das Schwitters in vielen seiner Werke verwendet. Kleine Aufkleber geben immer wieder Hinweise auf seine Prosa, die Schwitters über die Grenzen seiner Heimatstadt hinaus bekannt gemacht haben. Trotz seiner intensiven Bemühungen um den Dadaismus nimmt Schwitters eine isolierte Position innerhalb der europäischen Kunstszene ein. Es gibt Verknüpfungen zu niederländischen Künstlern, sowie zu Hans Arp und Tristan Tzara. Schwitters hat internationalen Erfolg. Dennoch bleibt er ein Einzelkünstler. 1937 zwingen Schwitters die politischen Geschehnisse in Deutschland in die Emigration. Seine Kunst galt als entartet und Kurt Schwitters floh erst nach Norwegen und später mit seiner Familie nach England.

Kunstwerke von Kurt Schwitters

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334 Werke gefunden

Kurt Schwitters
The pig sneezes towards the hear...
1919 | Buntstift auf Papier

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Kurt Schwitters
 
1922 | Druckgrafik

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Kurt Schwitters
Mz 259 Zeichnung Campendonk
1921 | Collage

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Kurt Schwitters
 
1923 | Collage

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Kurt Schwitters
Picture from 8 Sides, 1930s
Undatiert |

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Kurt Schwitters
 
1919 | Montage

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Kurt Schwitters
 
1923 | Collage

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Kurt Schwitters
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Kurt Schwitters
Merzbild 1A The Psychiatrist, 1919
Undatiert |

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Kurt Schwitters
 
1924 | Gemälde

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Kurt Schwitters
 
1920 | Montage

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Kurt Schwitters
Untitled, 1922
1922 | Papiercollage

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Kurt Schwitters
Ohne Titel (for Ernst on 16.11.4...
1943 | Skulptur

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Kurt Schwitters
Merz 221, 1921.
Undatiert |

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Kurt Schwitters
 
1931 | Collage

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Kurt Schwitters
Untitled, no. 3 of 6 from the po...
Undatiert | Lithographie

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Kurt Schwitters
 
1930 | Montage

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Kurt Schwitters
Untitled, no. 4 of 6 from the po...
Undatiert | Lithographie

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Kurt Schwitters
Mz x 13 BY, 1947
1947 | Öl- und Papiercollage auf Karton auf auf Karton aufgelegtem Papier

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Kurt Schwitters
 
1918 | Collage

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Kurt Schwitters
 
1921 | Collage

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Kurt Schwitters
 
1919 | Grafik

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Kurt Schwitters
 
1919 | Collage

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Kurt Schwitters
 
1945 | Erleichterung

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Kurt Schwitters
Merzbild Rossfett Assembly of Wo...
Undatiert | Malerei

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Kurt Schwitters
Blue Paragraph
1941 | Erleichterung

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Kurt Schwitters
Out of red
1947 | Collage

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Kurt Schwitters
 
1942 | Collage

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Kurt Schwitters
Merzbild 1A (The doctor)
Undatiert | Collage

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Kurt Schwitters
Worden ist (Has been) (Collage
Undatiert | Collage

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Kurt Schwitters
Railway, 2nd Class, 1923
1923 | Collage

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Kurt Schwitters
 
1930 | Gemälde

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Kurt Schwitters
Ohne Titel (Bild mit Ring u. Rah...
1941 | Montage

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Kurt Schwitters
 
1938 | Montage

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Kurt Schwitters
 
1932 | Montage

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Kurt Schwitters
 
1921 | Stoff- und Papiercollage und schwarze Gouache an Bord

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Kurt Schwitters
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Kurt Schwitters
 
1921 | Collage

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Kurt Schwitters
 
1923 | Collage

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Kurt Schwitters
Merz Picture; Merzbild, 1945
1945 | Collage auf Karton

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Kurt Schwitters
White carnival Collage by Kurt S...
1946 | Collage

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Kurt Schwitters
Abstract Composition; Abstrakte ...
1923 | Öl auf Leinwand

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Kurt Schwitters
The Doctor 1919
1919 | Ölgemälde

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Kurt Schwitters
Green over Yellow
1947 | Montage

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Kurt Schwitters
Still Life on a Table Top
1945 | Gemälde

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Kurt Schwitters
Equisite
20. Jahrhundert | Mixed-Media-Collage auf Papier

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Kurt Schwitters
For Herbert Read
1944 | Collage

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Kurt Schwitters
Merz Picture 9A, Picture with Ch...
1919 | Öl-, Papier-, Karton-, Leinwand-, Metall- und Wollassemblage auf Karton

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Kurt Schwitters
"Worden ist" 1922 (collage)
1922 | Collage

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Kurt Schwitters
 
1923 | Collage

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Kurt Schwitters
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Kurt Schwitters
 
1935 | Collage an Bord gelegt

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Kurt Schwitters
Merz 11. Typoreklame, 1924.
Undatiert |

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Kurt Schwitters
 
1926 | Kollage auf Papier

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Kurt Schwitters
Mz 386 Hoepf Merz design, 1922.
Undatiert |

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Kurt Schwitters
 
1926 | Montage

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Kurt Schwitters
 
1919 | Aquarell

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Kurt Schwitters
Aq. 12 Abstraktion
1919 | Aquarell

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Kurt Schwitters
 
1930 | Collage

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Kurt Schwitters
YMCA Flag, Thank You, Ambleside,...
1947 | Gemischte Medien

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Kurt Schwitters
 
1930 | Montage

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Kurt Schwitters
Ohne Titel (The Hitler Gang)
1944 | Collage

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Kurt Schwitters
 
1914 | Gemälde

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Kurt Schwitters
 
1944 | Collage

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Kurt Schwitters
 
1921 | Collage

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Kurt Schwitters
 
1919 | Gemälde

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Kurt Schwitters
Untitled, no. 2 of 6 from the po...
Undatiert | Lithographie

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Kurt Schwitters
 
1921 | Montage

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Kurt Schwitters
 
1937 | Collage

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Kurt Schwitters
 
1922 | Papiercollage

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Kurt Schwitters
Untitled, no. 1 of 6 from the po...
Undatiert | Lithographie

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Kurt Schwitters
 
1920 | Montage

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Kurt Schwitters
 
1936 | Gemischte Medien

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Kurt Schwitters
Untitled
1940 | Karton, Stoff, Papiercollage und Bleistift auf Papier

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Kurt Schwitters
Mr. Churchill is 71
1947 | Collage

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Kurt Schwitters
 
1921 | Collage auf Papier hinterlegt mit Zeitungscollage

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Kurt Schwitters
 
1919 | Aquarell

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Kurt Schwitters
Mz 316 ische gelb (Mz 316 ische ...
Undatiert | ################################################## ################################################## ################################################## ################################################## ################################################## #

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Kurt Schwitters
Construction for noble ladies (K...
1919 | Collage mit Pappe

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Kurt Schwitters
 
1938 | Montage

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Kurt Schwitters
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Kurt Schwitters
 
1943 | Gemälde

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Kurt Schwitters
 
1939 | Erleichterung

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Kurt Schwitters
Box-R-Bild (Oil and Collage on Wood
Undatiert |

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Kurt Schwitters
 
1939 | Collage

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Kurt Schwitters
 
1924 | Gemälde

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Kurt Schwitters
 
1920 | Montage

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Kurt Schwitters
 
1947 | Collage

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Kurt Schwitters
 
1921 | Collage

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Kurt Schwitters
 
1940 | Collage

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Kurt Schwitters
47. 15 pine trees c 26
1946 | Collage

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Kurt Schwitters
Invisible Ink, 1947
1947 | Collage

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Seite 1 / 4

Über den Künstler

Kurt Schwitters
Kurt Schwitters
1887–1948
Geboren20. Juni 1887 (Hannover)
Gestorben8. Januar 1948 (Kendal) im Alter von 60 Jahren
NationalitätDeutschland
EpochenKonstruktivismus, De Stijl, Dadaismus
BerufMaler, Bildhauer, Grafikdesigner, Schriftsteller, Dichter, Designer, Fotograf, Grafiker, Zeichner
Familie
Vater: Eduard Hermann Schwitters
Ehepartner/in: Helma Schwitters
Kind: Ernst Schwitters
LehrerCarl Bantzer, Emanuel Hegenbarth
Beeinflusst vonDe Stijl
Bekannte WerkePlastische merzzeichnung, Merzbild 21 b, Das Haar-Nabelbild (1920), Milk Flower (1947), MERZ 1926,8 (1926), Ohne Titel (Schwarze Merzzeichnung) (1925)

Der Dadaismus war eine kurze und intensive Bewegung in der Kunst des jungen 20. Jahrhunderts. Unter den Eindrücken des 1. Weltkriegs formatierte sich eine künstlerische Szene, die sich sowohl gegen den Krieg voller Grauen als auch gegen den Werteverlust der Gesellschaft aussprach. Der Krieg brachte ein Schrecken nach Europa, der bis dahin nicht vorstellbar war. Die Künstler des Dadaismus waren laut. Vorbei waren die Zeiten, in denen die Kunst als Ausdruck galt. Dadaismus wollten Provozieren und nutzen dafür alle Mittel, die ihnen zur Verfügung standen. Die Collage war das Element, das der bildenden Kunst entnommen wurde. Diese Gestaltungsform kam den Dadaisten entgegen. Etwas Konventionelles zu zerstören und daraus etwas Neues, oft ohne Sinn daraus zu gestalten.

Kurt Schwitters ist mit seinen ersten Schritten in der Kunst den konservativen Wegen gefolgt. Nach Abschluss seines Kunststudiums in Dresden wird er zum Kriegsdienst eingezogen. Schwitters leidet an Epilepsie und nimmt das Kriegsgeschehen von einer äußeren Position wahr. Seine Eindrücke reichen aus, um sich nach einer viermonatigen Dienstzeit dem Dadaismus zuzuwenden. Aus zufällig gefundenen Abfällen und dem Inhalt von Papierkörben erstellt Schwitters seine ersten Collagen. Schwitters gründet in seiner Heimatstadt Hannover eine Künstlergruppierung. Er nennt die Gruppe „Merz“, angelehnt an den Namen einer Bank. Er zeigt damit seine Ablehnung an den gesellschaftlichen Wandel und den Kapitalismus. Kurt Schwitters fertigt die sogenannten „Merz-Bilder“ an. Eine Reihe von Collagen mit wiederkehrenden Figuren. Figuren, mit denen sich Schwitters gefühlsmäßig verbunden sieht. Die Komposition der Collagen ist vermutlich ohne die sachlichen Aspekte der Kunstsprache erstellt. Der Begriff der Merzkunst wird geprägt. Schwitters Interpretation des Begriffs war: »Kaputt war sowieso alles, und es galt, aus den Scherben Neues zu bauen. Das aber ist MERZ.« Eine Kunst, die vorbehaltlos sein sollte und dem Künstler die größtmögliche Freiheit an Ausdrucksmitteln in die Hand gab. Merzkunst ist abstrakt und überschreitet die Grenzen der bekannten Medien. Schwitters sah seine Collagen als eine Wiedergeburt der unbeachteten und wertlosen Dinge.

Kurt Schwitters nutzte alle ihm zur Verfügung stehenden Ausdrucksformen. Ein Gedichtband unter dem Namen „Anna Blume“ wird zu seinem Kennzeichen. Es ist fast ein Wasserzeichen, das Schwitters in vielen seiner Werke verwendet. Kleine Aufkleber geben immer wieder Hinweise auf seine Prosa, die Schwitters über die Grenzen seiner Heimatstadt hinaus bekannt gemacht haben. Trotz seiner intensiven Bemühungen um den Dadaismus nimmt Schwitters eine isolierte Position innerhalb der europäischen Kunstszene ein. Es gibt Verknüpfungen zu niederländischen Künstlern, sowie zu Hans Arp und Tristan Tzara. Schwitters hat internationalen Erfolg. Dennoch bleibt er ein Einzelkünstler. 1937 zwingen Schwitters die politischen Geschehnisse in Deutschland in die Emigration. Seine Kunst galt als entartet und Kurt Schwitters floh erst nach Norwegen und später mit seiner Familie nach England.



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